Virtualisierung ist DAS aktuelle Thema in der IT-Infrastruktur-Planung. Einhergehend mit der Leistung und dem überraschend günstigen Preis für dual-core (Quasi-Standard), quad-core oder gar 8-Wege Server, wird dieses Thema aktuell.
Bei objektiver Betrachtung muss man eingestehen, dass nur wenige Anwendungen einen aktuellen Server ganz „alleine“ auslasten können. Nur dezidierte Numbercruncher (wenn Sie einen echten Vollbetrieb erreichen, was aus meiner bisherigen Erfahrung selten eintritt), hoch ausgelastete Webserver und zugehörige Datenbanksysteme sowie Render-Farmen erreichen eine durchgehend hohe Auslastung mit Nutzer-Prozessen. Fileserver, DNS-Server, Druck-Server und auch Firewalls hingegen erreichen meist nur geringe Auslastungswerte.
Um Ihre Hardware wirtschaftlich auszunutzen bietet sich der Einsatz von Virtualisierungslösungen an. Bereits günstig(st)e aktuelle Server-Hardware, im Bereich < 1.000€, kann mehrere virtuelle Maschinen problemlos betreiben. Als Beispiel: Auf einer Hewlett Packard ml115 (dzt. um 408€, zzgl RAM ~ 240€ und Festplatten 180€ = Gesamtsumme: 828€) betreibe ich derzeit direkt im Host-System einen mysql server mit einem VMware Server gekoppelt, innerhalb der virtuellen Maschinen laufen ein SVN-Server und eine volle Testinstallation von Debian/mysql/lighttpd/php5/typo3 als sandbox-umgebung für webdesign experimente und ein dezidierter DNS-Server für das betroffene Subnetz. Weitere virtuelle Maschinen werden bei Bedarf gestartet.
Oder im einfachsten Fall, suchen Sie eine Möglichkeit gleichzeitig mit Windows und Linux (oder BSD, bzw. gar Mac OS wurde schon umgesetzt) auf Ihrem Arbeitsplatz – ohne Neuinstallation oder Partitonsänderungen – zu arbeiten?
Dann sollten Sie sich eine Virtualisierungslösung etwas näher ansehen - praktisch als Standard Anwendungen zu sehen sind die Applikationen aus dem Haus VMware, auch andere Hersteller und Systeme sind verfügbar.